Als Zbigniew Brzezinski Ende der 1990er Jahre sein monumentales Werk „Die einzige Weltmacht“ (The Grand Chessboard) verfasste, ging er von einer unumstößlichen Prämisse aus: Die Vereinigten Staaten von Amerika sind die unangefochtene, unipolare Supermacht, die als Schiedsrichter und oberster Akteur das geopolitische Spiel auf dem eurasischen Kontinent lenken muss. Seine größte strategische Angst war das Entstehen einer „antihegemonialen Koalition“ zwischen Russland, China und dem Iran.
Heute, im Jahr 2026, ist dieser Albtraum zur geopolitischen Realität geworden. Brzezinskis grundlegende Annahmen liegen unter den Trümmern der jüngsten globalen Entwicklungen begraben.
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